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Effektive Reichweite: E-Bike-Power voll ausschöpfen.

Effektive Reichweite: E-Bike-Power voll ausschöpfen.
26.01.2021


Sind die Akkus aufgeladen, läuft’s praktisch wie von selbst – das gilt für den Mensch sowie fürs Bike. Diese Faktoren beeinflussen die Reichweite eines E-Bikes positiv und schonen den Akku!

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Eine geeignete Strecke wählen.


Nicht immer hat man die Möglichkeit, seine Pendlerstrecke zu variieren. Gerade Routen in hügeligem Gebiet und ein starkes Beschleunigen im Anstieg verkürzen die Reichweite – am weitesten kommt man mit konstanter Geschwindigkeit auf einem ebenen Gelände. Außerdem sollten Strecken mit glatteren und neuen Strassenbelägen bevorzugt werden, denn diese bieten den Reifen weniger Widerstand. Für den Motor des E-Bikes bedeutet das wiederum geringeren Energieaufwand und Schonung.

 

 

Mit dem Drehmomentsensor die Reichweite optimieren.


Je höher die Sensibilität des Drehmomentsensors eingestellt ist, desto höher ist die Unterstützung des Motors. Dafür verringert sich jedoch die Reichweite. Ist die Sensibilität dagegen niedrig eingestellt, erhöht das die Reichweite merklich.

 

 

Einflussfaktoren Gewicht und Luftwiderstand.


Das Eigengewicht des Fahrers, Gepäck und das Gewicht des Fahrrads: All das muss mithilfe des Motors in Bewegung bleiben. Je höher das Gesamtgewicht ausfällt – die meisten Speed Pedelecs der Kategorie L1e-B liegen bei 150 kg –, desto mehr Power wird dem Akku dabei entzogen. Auch der Luftwiderstand spielt eine Rolle, denn Gegenwind bremst: Je aufrechter der Fahrer auf dem Bike sitzt, desto mehr Luftwiderstand erzeugt er – nämlich rund 80 %. Generell gilt: Je tiefer der Lenker im Verhältnis zum Sattel eingestellt ist, desto geringer ist der Energieverbrauch. Zudem kann die Bekleidung bis zu 10 % der Reichweite ausmachen und ist im optimalen Fall eng anliegend.

Schon gewusst? Ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h ist nicht mehr das Gewicht, sondern der Luftwiderstand der grösste Einflussfaktor auf die E-Bike-Akku-Reichweite.

 

 

Die ideale Temperatur für mehr Leistung.


Viele kennen das von ihrem Smartphone: Sobald die Temperaturen stark sinken, entlädt sich der Akku schneller als bei sommerlichen Temperaturen. Die Erklärung ist ganz simpel: Je kälter es ist, umso langsamer bewegen sich die Elektrolyte, er verliert also an Kapazität und Energie. Gleiches gilt für den Akku des Speed Pedelecs. Damit er besonders lange hält, sollte er bei Raumtemperatur von ca. 20 Grad Celsius geladen und gelagert werden. Der Ladezustand des Akkus bei Langzeitlagerung (z. B. über Winter) sollte im Bereich von 40 % bis 60 % liegen.

 

 

Der Einfluss der Reifen.


Je höher der Reifendruck, umso geringer fällt der Rollwiderstand und damit der Energieverbrauch aus. Aber nicht vergessen: Zu harte Reifen können die Fahrt etwas unbequemer machen. Um sich nicht zwischen Komfort und Effizienz entscheiden zu müssen, befolgt man am besten die Hersteller-Empfehlungen. Bei den Stromer Modellen steht der empfohlene Reifendruck im Akkufach des Bikes (bei den aktuellen Modellen mit 27.5″-Reifen sind es 2.2 Bar). Er berücksichtigt diese Faktoren und garantiert eine angenehme, lange Fahrt. Die Abnutzung eines Reifens erfolgt ungleichmässig, kann somit mehr Reibung verursachen und mehr Energie verbrauchen.

 

 

Reibungslose Verschleissteile.


Eine regelmässige Wartung hilft, dass typische Verschleissteile länger halten und keinen Widerstand erzeugen. Sind die Lager der Laufräder gut geschmiert? Ist das Lagerspiel korrekt justiert? Geprüft werden muss ausserdem, ob die Kette geschmiert ist, die Bremsen eventuell schleifen und die Schaltung problemfrei funktioniert. Apropos: Die Nabenschaltungen des ST2 (ab Baujahr 2020) erzeugen weniger Reibung als Kettenschaltungen. Bei letzteren können es immerhin bis zu 8 % sein. Für den Check aller weiteren Verschleissteile können Expert:innen zu Rate gezogen werden, viele Händler:innen bieten eine Rundum-Prüfung des Rads an.

 

 

Weiterkommen mit moderater Trittfrequenz.


Die gesundheitlichen Benefits regelmässigen Radfahrens sind nicht von der Hand zu weisen. Eine grössere Reichweite wird dann erzielt, wenn man bei gleicher Pedalleistung eine höhere Trittfrequenz fährt. Ebenso gilt: Je weniger Stopps und Anfahrten auf der Pendlerstrecke liegen, desto weiter kommt man.

 

 

Den Rekuperationsmodus nutzen.


Bei der Rekuperation wird die beim Bremsen freigesetzte Energie vom Generator in elektrische Energie umgewandelt. Die Batterie speichert sie und setzt sie für die Beschleunigung ein. Die Reichweite des E-Bike-Akkus kann sich dadurch um bis zu 20 % erhöhen. Der Rekuperationsmodus des Stromer Bikes kann zudem als Motorbremse verwendet werden, um die Bremsen beim längeren Bergabfahren zu schonen.

Akku: Nice to know

  • Stromer nutzt bei der Herstellung der Akkus nur Batteriezellen namhafter Hersteller.
  • Akku ist nicht gleich Akku: Das BMS (Batterie-Management-System) trägt entscheidend zur Reichweite eines Bikes bei.
  • Stromer bietet smarte Akkus – über OMNI, wie auch die App, sind der Ladestand und Akku-Zustand ersichtlich.
  • Die Akku-Lebensdauer kann verlängert werden, wenn der Akku nicht komplett leergefahren wird. Falls möglich zwischenladen!
  • Mit dem Heckmotor (z. B. dem Syno Sport) kommt man 10 % weiter: Er verbraucht nur 6.7 Wh/km, ein Mittelmotor hingegen im Schnitt 7.5 Wh/km.

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